
Schumann: Zwielicht
Matthias Goerne, einer der weltweit fĂŒhrenden Liedinterpreten, legt mit Zwielicht sein neues Album bei Deutsche Grammophon vor. Gemeinsam mit dem Pianisten Markus HinterhĂ€user hat er Schumanns Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff, drei der vier GesĂ€nge des Harfners aus op. 98a (Lieder und GesĂ€nge aus âșWilhelm Meisterâč) und die fĂŒnf Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 eingespielt. Zwielicht erscheint digital und als CD am 24. Juli 2026.
Die Werke auf Zwielicht spannen einen Bogen ĂŒber zwölf Jahre Schumannâschen Liedschaffens â vom strahlenden »Liederjahr« 1840 bis zum Zusammenbruch des Komponisten. Den Eichendorff-Liederkreis notierte Schumann in nur drei Maiwochen 1840, im Jahr seiner Hochzeit mit Clara Wieck, als rund 140 Lieder entstanden. Wo Heinrich Heine den Komponisten in fiebrige Selbstbetrachtung treibt, findet er bei Eichendorff den SĂ€nger romantischer Naturbilder â Stoff fĂŒr Lieder wie »Mondnacht«, »Auf einer Burg« und das titelgebende »Zwielicht«.
1849 vertont Schumann die GesĂ€nge des Harfners aus Goethes Wilhelm Meister â parallel zu seiner Arbeit an den Faust-Szenen. Die Tonsprache ist nun eine andere: An die Stelle lyrischer Eingebung tritt ein fragender, sezierender Blick; aus den Liedern des umherwandernden Harfners werden SelbstgesprĂ€che schmerzhafter Innerlichkeit.
Noch karger ist Schumanns letzter Liederzyklus, die Gedichte der Königin Maria Stuart, geschrieben im Dezember 1852. Die fĂŒnf Gedichte begleiten Maria Stuart vom »Abschied von Frankreich« bis zum »Gebet« vor der Hinrichtung. Schumann setzt die Verse beinahe rezitativisch â eine Ă€uĂerst reduzierte Musik, die dem Tod ins Auge sieht.
Zwielicht setzt Goernes Lied-Reihe bei Deutsche Grammophon fort. Sie ist in den vergangenen Jahren mit Beethoven Lieder (mit Jan Lisiecki, 2020), Im Abendrot (mit Seong-Jin Cho, 2021), Lieder (mit Daniil Trifonov, 2022) und Schubert Revisited (mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, 2023) zu einem der bemerkenswertesten Lied-Projekte unserer Zeit gewachsen.
Tracklisting:
Liederkreis op. 39, nach Gedichten von Joseph von Eichendorf
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01. I. In der Fremde "Aus der Heimat hinter den Blitzen rot"
02. II. Intermezzo
03. III. WaldesgesprÀch
04. IV. Die Stille
05. V. Mondnacht
06. VI. Schöne Fremde
07. VII. Auf einer Burg
08. VIII In der Fremde "Ich hör' die BÀchlein rauschen"
09. IX WehmutÂ
10. X. Zwielicht
11. XI. Im Walde
12. XII. FrĂŒhlingsnacht
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GesÀnge des Harfners aus op. 98a (Lieder und GesÀnge aus Goethes Wilhelm Meister)
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13.VI. Wer sich der Einsamkeit ergibt
14. VIII. An die TĂŒren will ich schleichen
15. IV. Wer nie sein Brot mit TrĂ€nen aĂ
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Gedichte der Königin Maria Stuart, op. 135
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16. I. Abschied von Frankreich
17. II. Nach der Geburt ihres Sohnes
18. III. An die Königin Elisabeth
19. IV. Abschied von der Welt
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Matthias Goerne, einer der weltweit fĂŒhrenden Liedinterpreten, legt mit Zwielicht sein neues Album bei Deutsche Grammophon vor. Gemeinsam mit dem Pianisten Markus HinterhĂ€user hat er Schumanns Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff, drei der vier GesĂ€nge des Harfners aus op. 98a (Lieder und GesĂ€nge aus âșWilhelm Meisterâč) und die fĂŒnf Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 eingespielt. Zwielicht erscheint digital und als CD am 24. Juli 2026.
Die Werke auf Zwielicht spannen einen Bogen ĂŒber zwölf Jahre Schumannâschen Liedschaffens â vom strahlenden »Liederjahr« 1840 bis zum Zusammenbruch des Komponisten. Den Eichendorff-Liederkreis notierte Schumann in nur drei Maiwochen 1840, im Jahr seiner Hochzeit mit Clara Wieck, als rund 140 Lieder entstanden. Wo Heinrich Heine den Komponisten in fiebrige Selbstbetrachtung treibt, findet er bei Eichendorff den SĂ€nger romantischer Naturbilder â Stoff fĂŒr Lieder wie »Mondnacht«, »Auf einer Burg« und das titelgebende »Zwielicht«.
1849 vertont Schumann die GesĂ€nge des Harfners aus Goethes Wilhelm Meister â parallel zu seiner Arbeit an den Faust-Szenen. Die Tonsprache ist nun eine andere: An die Stelle lyrischer Eingebung tritt ein fragender, sezierender Blick; aus den Liedern des umherwandernden Harfners werden SelbstgesprĂ€che schmerzhafter Innerlichkeit.
Noch karger ist Schumanns letzter Liederzyklus, die Gedichte der Königin Maria Stuart, geschrieben im Dezember 1852. Die fĂŒnf Gedichte begleiten Maria Stuart vom »Abschied von Frankreich« bis zum »Gebet« vor der Hinrichtung. Schumann setzt die Verse beinahe rezitativisch â eine Ă€uĂerst reduzierte Musik, die dem Tod ins Auge sieht.
Zwielicht setzt Goernes Lied-Reihe bei Deutsche Grammophon fort. Sie ist in den vergangenen Jahren mit Beethoven Lieder (mit Jan Lisiecki, 2020), Im Abendrot (mit Seong-Jin Cho, 2021), Lieder (mit Daniil Trifonov, 2022) und Schubert Revisited (mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, 2023) zu einem der bemerkenswertesten Lied-Projekte unserer Zeit gewachsen.
Tracklisting:
Liederkreis op. 39, nach Gedichten von Joseph von Eichendorf
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01. I. In der Fremde "Aus der Heimat hinter den Blitzen rot"
02. II. Intermezzo
03. III. WaldesgesprÀch
04. IV. Die Stille
05. V. Mondnacht
06. VI. Schöne Fremde
07. VII. Auf einer Burg
08. VIII In der Fremde "Ich hör' die BÀchlein rauschen"
09. IX WehmutÂ
10. X. Zwielicht
11. XI. Im Walde
12. XII. FrĂŒhlingsnacht
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GesÀnge des Harfners aus op. 98a (Lieder und GesÀnge aus Goethes Wilhelm Meister)
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13.VI. Wer sich der Einsamkeit ergibt
14. VIII. An die TĂŒren will ich schleichen
15. IV. Wer nie sein Brot mit TrĂ€nen aĂ
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Gedichte der Königin Maria Stuart, op. 135
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16. I. Abschied von Frankreich
17. II. Nach der Geburt ihres Sohnes
18. III. An die Königin Elisabeth
19. IV. Abschied von der Welt
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